Hasenpest

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Re: Hasenpest

von Besini » Fr 11. Dez 2015, 16:03

Ja, ist wohl besser so. Lieber zu vorsichtig sein, als sich anzustecken und womöglich noch richtig schlimm krank zu werden.

Re: Hasenpest

von Peter » Mi 9. Dez 2015, 15:28

Die Hasenpest hatte ich zum Glück nicht. War wohl ein Ehec oder Campylobacter.
Also Bakterieninfektion. Ich werd bei den Pluplsklos künfig sehr gut aufpassen- und Desinfektionsmittel mitnehmen.

Peter

Re: Hasenpest

von Besini » Mi 9. Dez 2015, 15:17

Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass sich damit auch Menschen anstecken können man sogar daran sterben kann. :shock: Zum Glück geht es dir wieder gut. In Hessen war sie im Herbst auch schon ausgebrochen und vor ein paar Tagen gibt es nun auch Fälle in der Nähe von Gießen, steht hier.

Re: Hasenpest

von Peter » So 13. Sep 2015, 12:12

Bist du sicher, daß du dir die Bakterie in dem Klo eingefangen hast?
Entweder schon in Ritsem oder Kutjaure.
Die Zeit sollte passen- 2- 4 Tage dann ist man selber am .... :kotzgirl:

Es gibt Pläne für den Herbst, nächsten Winter noch nicht. Da bin ich noch solo momentan- was aber vielleicht auch mal wieder ok ist.
Den Winter darauf gibt es angedachte Pläne... vielleicht mit grösserer Gruppe sogar, mal sehen.

Peter

Re: Hasenpest

von -wf- » So 13. Sep 2015, 11:23

Ich stand 2 km vor Roysvatn, habe noch überlegt, ob ich da hingehe, aber es war ein Umweg. Ein Glück, das wäre vermutlich genau die Zeit mit dem Darmkranken gewesen. Das hätte einem die Tour komplett verdorben. Bist du sicher, daß du dir die Bakterie in dem Klo eingefangen hast? Sollte man die Klohütten also lieber meiden und in die Büsche kacken? Ich fand es bisher hygienischer, das zu vermeiden, wenn möglich. Die weiß beflackten Häufchen auf dem Kungsleden fand ich äußerst abstoßend. Kein Wunder, der Fjällräven Classic war gerade mal zwei Wochen her. Da fanden sich einige Hinterlassenschaften.
Es gibt bei euch also schon Pläne, auch für den Winter?

Re: Hasenpest

von Peter » Fr 11. Sep 2015, 14:12

Nee, das war eindeutig eine bakterie- kein Virus. Dafür hat es zulange gedauert.Wahrscheinlich Ehec oder Campylobacter.
Die Norweger sind gerade dabei die Roysvatn- Hütte zu desinfizieren :mrgreen: ...
Hoffentlich hats den jungen Mann nicht so verkrätzt, daß er keine Lust mehr hat aufs Fjäll.
Nun, wir sind ja 6 Tage gelaufen. Der Rest war stationär in einem Sarektal, und so schlimm auch nicht. Hat sich zum Glück nicht angesteckt.
Nicht zu vergessen der letzte Abend in der Saltoluokta- Fjällstation mit dem superleckeren Essen und dem "Weinpaket". :nickgirl:
Und ich denke er wird da schon wieder hinwollen. Es gibt da schon Pläne... ;-)

Peter

Re: Hasenpest

von -wf- » Fr 11. Sep 2015, 13:31

Scheint nicht die einzige Verspätung gewesen zu sein, am 20. August muß es wohl ähnlich chaotisch gewesen sein, wie mir deutsche Touristen erzählt haben. Wahrscheinlich hattest du weniger ein Virus als eine ordentlich Gehirnerschütterung, wenn sogar die Decke im Bus zerbrochen ist. Das war dann also wirklich eine beschissene Tour. Hoffentlich hats den jungen Mann nicht so verkrätzt, daß er keine Lust mehr hat aufs Fjäll. Winterpläne habe ich noch keine, erstmal sehen, was arbeitsmäßig läuft, ob Geldbeutel und Gesundheit mitspielen.

Re: Hasenpest

von Peter » Do 10. Sep 2015, 18:20

Das dumme war dass der ganze Anfang etwas chaotisch war.
Der Zug hatte in Skövde 5 Stunden Verspätung weill ein Depp meinteer müsste im besoffenen Kopf erzählen es wäre eine Bombe im Zug.
Das war vor Skövde. Also Bombenkommando der Polizei angefordert und den Zug durchsucht.
Bis wir in Boden waren war die Verspätung auf 6 Stunden gewachsen. dann gab es Ersatzbusse die auch erst eine Stunde später losfuhren.
In Porjus dann in einen Minibus nach Ritsem. Der fohr etwa 120 auf der Strecke und ist so gesprungen dass ich mit dem Kopf gegen die Decke geknallt bin so dass die Kunststoffverkleidung gebrochen ist. Der Kopf hielt soweit, war nur etwas erschüttert.
Da kein Boot nach Kenbats mehr fuhr sind wir nach Ritsem weiter- die Tour wurde also komplett umgeplant.
Wäre das ganze ncht assiert hätte ich mich nicht angesteckt und alles wäre gut gelaufen- und wir hätten uns wohl noch getroffen.
So war es etwas chaotisch und im wahrsten Sinne des Wortes- beschissen.
:kotzgirl:
Liebe Grüsse,

Peter

p.s- was machst Du im Winter?

Re: Hasenpest

von -wf- » Do 10. Sep 2015, 16:15

Also doch Kutjaure, wo ich auch war, auch auf dem Örtchen. Erwischt hat es mich nicht, dafür bin ich wohl einfach nicht empfindlich. Von deinem Pech habe ich erst kurz vor Kvikkjokk gehört und den Namen des Infektionsherdes leider falsch übermittelt bekommen. Kein Wunder, daß ich dich nur in vierbeiniger Form nahe Sälka habe sehen können.

Re: Hasenpest

von Peter » Mo 7. Sep 2015, 08:24

Wenn es so warm war: Konntest Du einen Eindruck davon erhalten, wie der Restschnee in den höheren Lagen ist? Viel, wenig? Harte Restschneefelder? Wie wollen ja versuchen, über Vassja ins Basstavagge zu gelangen ... Danke!
Da hat es gewaltig getaut.
Es gibt noch Restschnee, aber der sollte jetzt hart sein, es friert in den Lagen ja schon.
Und die Mücken sollten dann auch dezimiert sein, die waren auch ungewöhnlich heftig.
Ich denke es sollte über Vassja funktionieren.
Aber vor steilen Schneefeldern hüten! Die sind untendrunter oft so ausgehöhlt dass man durchbrechen kann- und mehrere Meter auf Fels knallt... Eventuell Grödel mitnehmen.

Peter

Re: Hasenpest

von Erny » Mo 7. Sep 2015, 07:57

Na - dann ging es ja noch. Aber die Hitze hat mir auch zu schaffen gemacht. Die ersten Tage war eigentlich gar nicht schlecht. Relativ kalt und windig, dicke Wolken, aber es hat eigentlich nur einmal sehr stark geregnet, und das war nachts, Und da man die Zelte innen hohl konstruiert hat, war es mir egal. Tagsüber kam nur ab und zu etwas Regen, was gerade für die Regenjacke, aber nicht für die Regenhose und Regenschutz für den Rucksack gereicht hat. Na ja- und gegen Kälte und scharfer Wind hilft ein Fleece-Pullover und Nierenschutz.

Am 14. August kam dann richtig eine dramatische Wende. Morgens noch völlig bewölkt und im Westen eine dunkle Wolkenbank, die stark nach Regen aussah, wurde es dann von Stunde zu Stunde besser, und ab frühen Nachmittag war kaum noch eine Wolke am blauen Himmel, Ab dann wurde es richtig heiß, bis ich dann am 25. in Saltoluokta eintraf. Erst dort wurde es wieder schlechter. Das einzige Mal, dass ich voll aufgerödelt, also mit Regenjacke, Regenhose und Rucksackschutz herumgelaufen bin, war vom Gällivare-Campingplatz zum Bahnhof.

In den nächsten Tagen stelle ich mal einen Link meiner Fotos rein (der direkte Reisebericht dauert noch ein bisschen), da kann man am 14. August sehen, wie sich innerhalb von Stunden, das Wetter total umdreht.

Gruss Erny

Re: Hasenpest

von Bergtroll » Mo 7. Sep 2015, 07:48

Sorry. Es tut mir leid, dass es Dich so erwischt hat und die Tour dadurch nicht wie geplant funktionierte.

Wenn es so warm war: Konntest Du einen Eindruck davon erhalten, wie der Restschnee in den höheren Lagen ist? Viel, wenig? Harte Restschneefelder? Wie wollen ja versuchen, über Vassja ins Basstavagge zu gelangen ... Danke!

Re: Hasenpest

von Peter » So 6. Sep 2015, 22:01

Es ging ja noch. Wir haben uns gut verstanden und es war noch recht lustig.
Und der junge Mann konnte ja auch etwas herumlaufen, fotografieren und die Gegend erkunden.
Nochmal passiert mir das nicht. Da geht immer Desinfektionsmittel mit auf die Reise.
Aber es war ja auch unverschämt heiss die ersten Tage, sowas begünstigt ja das Bakterienwachstum in Plumpsklos ungemein.
Hab die ersten Nächte nur im Inlett geschlafen, ohne Schlafsack- und das Ende August im Sarek.
Und sowas in über 30 Jahren noch nicht erlebt. :krazt:

Peter

Re: Hasenpest

von Erny » So 6. Sep 2015, 19:23

Oh - das ist ja Schade. Na - wenn du die Tage noch mal los kannst, kannst du ja vielleicht noch etwas nachholen.

Aber auch ohne Durchfall habe ich in meinen 16 Tagen Wanderung 5,6 kg verloren. Als ich in Ritsem war, waren die Toiletten anscheinend zum Glück noch in Ordnung.

Re: Hasenpest

von Peter » So 6. Sep 2015, 17:10

Hat nur mich erwischt, wahrscheinlich hat ein Wanderer da was über die Hütten verteilt.
Es gab auch eine Warnung vom DNT- Narvik. Da soll ein kranker Finne auf Roysvatten gelegen haben.
Gut möglich dass der vorher auf Kutjaure oder Ritsem war. Von dort hab ich das dann mitgeschleppt- und 5 Tage mit Durchfall und fast ohne Nahrungsaufnahme im Sarek verbracht. Eine Art Almurlaub sozusagen. :mrgreen:
Am 5. Tag ging es wieder, da sind wir dann über Kisuris zurück nach Rtsem und haben uns in Saltoluokta noch ein wunderbares Menue gegönnt. Die Tour konnte nicht wie geplant durchgefhrt werden, aber eines hat es gebracht- 6 kg weniger auf den Rippen.
Und ich werde die tage nochmal losziehen denke ich.

Peter

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