Die L***hax Schizophrenie

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dunklematerie
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Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von dunklematerie » Fr 14. Dez 2012, 21:17

a fairytale?

jaja, es geht hier z.T um Ausrüstung, ich weiß-...doch..

immer wieder leses ich, besagte Lundhax sind das non plus ultra für die Tundra-2 Wochen im Jahr-egal, es soll/muss lundhax sein-
es mag schon sein-das Konzept scheint durchdacht zu sein- es scheint schlüssig- doch eine mittlerweile derartige schleifende Qualität-zu so einem Preis-rechtfertigt, ja was denn? Vor 20 jahren, der Alaska Jakt jaja, das waren Zeiten, trönt es aus den Posauen, aber Heute..haha-kein Vergleich-immer wieder der alte Hut-früher...a long time ago..so beginnen Märchen..

..trotzdem, in jedem Thema, das sich um Schuhe fürs Fjäll dreht, sei es für 2 Wochen im Jahr oder mehr, oder wenn dezitiv nach Alternativen zuLundhaxn gefragt wird, läufts aufs selbe raus..alles andere is ja nur Kompromiss-die lunds sollen es sein-auch wenn die Quali jetzt scheisse ist-und der jakt von anno woodstock noch immer seinen Dienst tut-hüstel hüstel :hüstel:

sehr schizophren..es war mal gut , ist es jetzt großteils nicht mehr..aber trotzdem-

ich frage mich, wann es neben Herrn/Damen von JörnKängor jemand schaft, dieses Konzept aufzugreifen und in vernünftiger Qualität in überschaubarer Serie Herzustellen.

oder: Skandinavien hat den flächenmäßig geringsten Anteil an Tundra (im Vergleich zu Nordamerika und Russland)-da wäre es doch interessant was für Konzepte die angloamerikanischen oder Russischen Einheimischen für die Tundra verwenden-lundhax wohl eher nicht-aber es gibt ja ausser Gummistiefel keine Alternative oder (doch)?

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Peter
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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Peter » Fr 14. Dez 2012, 21:23

Die haben alle ähnliche Konzepte.
Zudem- das ändert sich dauernd mit der Qualität. Und auch Firmen können mal Fehler machen.
Mittlerweile sind die Lundhags wieder ok, die hatten einfach eine Zeit lang schlecht geklebt- neue Produktionstechnik... ;-)
Ich hab jetzt keinen Link parat, aber es gibt In Kanada/ Alaska Schuhe die ähnlich aufgebaut sind.
Unten dicht, Ledergestell und kein Futter. Bzw. Mit Innenschuh- die Winterstiefel von Lacrosse und Kamik... sind ja ähnlich.

Peter

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dunklematerie
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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von dunklematerie » Fr 14. Dez 2012, 21:29

Peter hat geschrieben: Ich hab jetzt keinen Link parat, aber es gibt In Kanada/ Alaska Schuhe die ähnlich aufgebaut sind.
Ich habe lange gesucht, aber nichts dergleichen gefunden, abgesehen von den Kamik/Sorell Winterboots!
In Alaska verwende die Jäger gerne Schalenstiefel aus Plastik von Koflach und Konsorten-mehr konnte ich nicht rausfinden.
Ich wäre dir dankbar, wenn du vielleicht doch ein paar links hättest, die solch Konzepte zeigen

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Peter
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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Peter » Fr 14. Dez 2012, 21:33

http://www.lacrossefootwear.com/perform ... boots.html

z.B.
Es muss da aber noch mehr geben.

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dunklematerie
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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von dunklematerie » Sa 15. Dez 2012, 11:27

Peter hat geschrieben:http://www.lacrossefootwear.com/perform ... boots.html

z.B.
Es muss da aber noch mehr geben.
Danke.Auf den 1. Blick schaut dieses teil ähm wie ein Damenstiefel aus :hüstel: der nach innen versetzte Absatz hinten..scheint mir von der Konstruktion eher rein für die Ebene ausgelegt..

Obs da noch mehr gibt..wage ich jetzt zu bezweifeln, ich treibe mich gelegentlich in einschlägigen Überseeforen rum..da setzt man entweder
a) klassisch auf hohe Leder/Gore Stiefel mit Geröllschutzrand
oder b) eben auf Plastikschalenstiefel.
Von dem "Lundhax"konzept ist nie die Rede.

Ich denke es ist durchaus möglich auch in der Tundra ohne Lunhax unterwegs zu sein ,
wenn leder/(gore)
scheint mir sowas recht brauchbar
http://www.cabelas.com/product/721274.u ... id=crrdtfd
der stiefel hat schon fast einen Plaste-AnTeil in dem Ausmaß von Lundhax..

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Peter
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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Peter » Sa 15. Dez 2012, 11:34

Darum geht es ja gar nicht.
Schau Dir die Threads in ODS an, dann verstehst Du das. ;-)
http://www.outdoorseiten.net/forum/show ... 8-Lundhags
Und das Prinzip ist uralt.
Wichtig in der Tundra- kein Futter. Wegen der Feuchtigkeit.
Wenn ich dort unterwegs bin in Lundhags oder Gummistiefeln.
Das kann ich empfehlen, das kann man bezweifeln, das kann jeder machen wie er will.
Man kann da auch in Gore- Siefeln herumlaufen, die sind dann meistens immer nass.
Das wird in dem Ausrüstungsthread auf ODS auch breit besprochen. :nickgirl:
Lundhags sind für mich das Beste hier im Fjäll.
Wenn man Glück hat und richtig gutes Wetter geht es auch in normalen Schuhen.
Hat man eben nicht so oft.

Peter

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von dunklematerie » Sa 15. Dez 2012, 11:40

Peter hat geschrieben: Das kann ich empfehlen, das kann man bezweifeln, das kann jeder machen wie er will.
Ich bezweifle es nicht, nur es macht keinen Sinn auf biegen und brechen etwas zu zu forcieren-wenn zbPrei-Leistung nicht stimmt (oder jetzt anscheinend doch wieder wie du meinst?)Mich würde ja ein Syncro low reizen, aber der Preis..vorallem bin ich nicht nur in der Tundra unterwegs-und 10 paar veverschiedeneSchuhe kann7will ich mir nicht Leisten.
Verstehste wo dasSchizo-Dilemma liegt? ;-)
jaerven hat geschrieben:Leider noch eine Firma die man abhaken kann.
:hüstel:

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Peter » Sa 15. Dez 2012, 12:12

Ich hatte da eine Unterhaltung mit dem herrn Lundhags, und der hatte wohl eine zeit lang ziemlich viel Stress.
Mittlerweile kann ich die wieder empfehlen. Aber- es macht wirklich nur Sinn wenn Du viel in der Region unterwegs bist.
Ansonsten würde ich auch gefütterte höhere Stiefel mit kräftigem Gummirand nehmen.
Das geht. Lundhags sind imho eben ein "regionales" Produkt, auf regionale Bedingungen angepasst und dafür ideal.
Es sind keine Allround- Stiefel, da nimmt man besser etwas anderes. Und überlegt sich fürs Fjäll eventuell gute Gummistiefel zu besorgen.
jaerven hat geschrieben:Leider noch eine Firma die man abhaken kann.
Was interressiert mich mein Geschwätz von Vorgestern. Das ist doch das Problem mit dem Ausrüstungskram, gearlist....
Es ändert sich dauernd. Der Spruch war von vor 2 Jahren... also vorvorgestern.
Und Preis- Leistung ist auch relativ.
Verstehste wo dasSchizo-Dilemma liegt?
Ja, im Geldbeutel.
Und einen niedrigen Lundhags würde ich nie kaufen. Das macht dann keinen Sinn.
Damit käme ich nicht trockenen Fusses durch die Bäche im Sarek.

:coffegirl:

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von dunklematerie » Sa 15. Dez 2012, 12:23

Peter hat geschrieben: Und Preis- Leistung ist auch relativ.
:coffegirl:
Klar. Nur ein Haufen Geld für eine leichtlösende Sohle zu Bezahlen ist unverhältnismäig.Da passt es schon dass "Herr Lundhax" Stress hatte, der arme..
Umso besser wenn es sich wieder zum Guten gewendet hat, bzw sollte man das vielleicht noch etwas beobachten.

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Peter » Sa 15. Dez 2012, 12:25

Man muss auch sagen dass die in der Regel einen sehr guten Service haben.

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von dunklematerie » Sa 15. Dez 2012, 12:27

Peter hat geschrieben: Ja, im Geldbeutel.
Und einen niedrigen Lundhags würde ich nie kaufen. Das macht dann keinen Sinn.
Damit käme ich nicht trockenen Fusses durch die Bäche im Sarek.
Nein,nicht nur im Geldbeutel,..

Das mit den diedrigen halte ich für nicht richtig..ja beim Watten ok..aber sonst..mir gehts hauptächlich darum trockenene Füße beim Gehen zu behalten..mit Gamaschen kommt man da auch durch Sumpf-das reicht für mich..bzw sindAnforderungen verschieden, deshalb erachte ich dein Statement lediglich für eine persönliche Ansicht.
peter hat geschrieben:Man muss auch sagen dass die in der Regel einen sehr guten Service haben.
Ich denke, ic würde das Lieber einem vernünftigen Schuhmacher in der Umgebung anvertrauen, um das Service denen gibts auch diferenzierte meinungen..

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Peter » Sa 15. Dez 2012, 12:30

Das ist die Ansicht der Leute hier oben. Die halbhohen sind eine Entwicklung für den mitteleuropäischen Markt.
Ich würde an deiner Stelle dann Meindl nehmen. Es macht keinen Sinn... und damit ist das für mich hier erledigt.
:nickgirl:
Wird sonst ja wie der ODS- Thread...und dort ist wirklich alles durchgekaut.
Und Meinungen gibte unendlich viele. Meine ist dass hohe Lundhags fürs Fjäll das Beste sind.
Ob diese Meinung für dich stimmt - deine Entscheidung.
Aber das ist mit allem Ausrüstungskram so. :gähn:

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Randonneur » Sa 15. Dez 2012, 12:49

Ich finde es immer lustig wenn eine Loesung als passend fuer all beschrieben wird. Mit Lundhags hatte ich zwar keine Qualitaetsprobleme aber sie sind halt nur eine Moeglichkeit.

Ich habe sowohl Bergschuhe als auch Lundhags benutzt. Mit Leder gefuetterte Bergschuhe sind hier (Jura unad Alpen) ideal aber im Fjaell eindeutig Mist da sie nass werden und dann nicht mehr trocknen; eine Jugenderfahrung halt. Bergschuhe mit Goretex (ein Notkauf) funktionieren auch im Fjaell relativ gut (auf den Bergen aber etwas schwitzig). Es kommt schon nach einiger Zeit Wasser rein, aber sie trocknen auf Tour auch wieder. Lundhags halten bei mir die Fuesse trocken, ich hatte praktisch nur etwas Schweiss in den Schuhen. Im Sumpf sinke ich meist nur bis zum Gummirand ein, und kurze Strecken durch tieferes Wasser haelt das Leder prima aus. Aber der Nachteil fuer mich ist, dass sie sehr hart sind und sich dem Fuss nicht anpassen (der Gummiteil). Daher bekommen ich trotz verschiedener Sockenkombinationen leicht Blasen. Daher kann ich nicht sagen, ob ich Lundhags oder Goretexschuhe im Fjaell besser finde. Es sind halt zwei unterschiedliche Kompromisse.

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Peter » Sa 15. Dez 2012, 13:02

Die muss man einlaufen- und sehen dass man genügend Socken anziehen kann eben weil die kein Futter haben.
Ansonsten ist das das Problem bei allen Schuhen- sie passen eben nur ungefähr- es sei denn man lässt sich einen eigenen Leisten bauen und die Schuhe eben auch. Wenn man das kann hat man in der Regel aber auch kein Preisproblem mehr. :grin:
Also anprobieren und testen. Man kann viel aus dem netz fischen, aber den grössten Teil der Erfahrung mus man nach wie vor selber machen. Wär ja auch schlimm wenn nicht. :mrgreen:

Wenn man über Ausrüstung streiten und sich totdiskutieren will- da gibt es die Allwissende Müllhalde:
http://www.outdoorseiten.net/forum/foru ... C3%BCstung

Und da geht es doch genau darum:
Alternativen zu Lundhags:
http://www.outdoorseiten.net/forum/show ... u-Lundhags
:crazygirl:

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Re: Die L***hax Schizophrenie

Ungelesener Beitrag von Randonneur » Sa 15. Dez 2012, 15:12

Ich habe die Lundhags vier Jahre benutzt. Dieses Jahr dann mal wieder zum Ausprobieren meine Bergschuhe. Das ging genau so gut, kein Blasen, mehr Naesse (dabei war es trockener als sonst). Keine Ahnung was mir besser gefaellt und welche ich naechstes Jahr nehme. Jetzt ist erstmal Skilaufen angesagt, im Jura liegt schon (noch?) reichlich Schnee und die Bretter werden gerade gewachst.

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