Südküste Norwegen

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troubadix
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Südküste Norwegen

Ungelesener Beitrag von troubadix » Fr 9. Mär 2012, 19:21

Hallo,
bin gerade dabei, meine Tourenpläne um zu werfen und liebäugle damit, in Kristiansand zu starten und dann zu sehen wie weit wir kommen und am Ende irgend eine Fähre, evtl. Varberg, zu nehmen oder uns in Dänemark abholen zu lassen.
Hat jemand Erfahrung mit der norwegischen Küste bis zum Oslofjord bezüglich Einwehen, gibt es leicht Ärger wenn man dann mal länger als eine Nacht an einer Stelle bleiben muss?
Gruß Jürgen

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Peter
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Re: Südküste Norwegen

Ungelesener Beitrag von Peter » Fr 9. Mär 2012, 20:05

Ich denke die ganze Westküste Norwegen / Schweden ist sehr problematisch was Wind und Wellen angeht- da kann es ganz schön unruhig werden.
Im Kanadier würde ich an deiner Stelle eher nach Blekinge ziehen- in die dortigen Schären.
Erkundige dich doch im Seekajakforum- da gibt es sogar welche die in der Ecke wohnen soweit ich mich erinner- (Volker?) nur achte darauf dass Du dort nicht das Wort Kanadier benutzt... :mrgreen:
Das sind eben "überzeugte" "See"kajaker...

troubadix
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Re: Südküste Norwegen

Ungelesener Beitrag von troubadix » Sa 10. Mär 2012, 00:10

Mit größeren Seglern kenne ich die Küste wettertechnisch bereits auch im Winter, ist klar was anderes.
Wenn es zu ruppig wird können wir fast 80% unter Landschutz fahren und Zeit bringen wir mit, wäre nicht das erste mal, dass wir uns zwischendurch länger an Land beschäftigen. Deswegen meine Frage zum Übernachten.
Vielleicht fährst Du mal ein Stückchen mit, es ist schon etwas anders, das Canadierpaddeln mit Segel. Von der Ausrüstung, vom Umgang und von den Möglichkeiten her. Von der Lagestabilität her gibt es kaum was Besseres als einen Canadier und wenn man dann noch die Möglichkeit zum Eindecken hat, verbunden mit dem Wissen wann es genug ist.
Im Seekajakforum lasse ich mich diesbezüglich nicht auf Diskussionen ein.
Erst mal sind Seekajaks davon abgesehen, dass die Paddler in der Regel einen recht mageren Eindruck machen, doch auch ganz nette Schiffchen und vergleichen bringt da Nichts, die Unterschiede sind zu groß. Man kann selbstverständlich genau so sicher die gleichen Gewässer befahren, nur eben völlig anders.
Küstentaktisch diskutieren kann ich nur mit Paddlern, die selbst im Canadier an der Küste paddeln, wie will ein anderer da sonst mit reden ohne sich auf Dogma und Fehlwissen beschränken zu müssen, Wetter ausgespart.
In der Paddelgruppe, mit der ich in der kälteren Jahreszeit öfters unterwegs bin, sind auch Seekajaker und in meinem Verein fast ausschließlich. Nette Leute, richtig gute Paddler dabei, Zeit hat berechtigte Bedenken ausgeräumt.
Die in der BRD herrschenden Vorurteile zwingen mich noch besonders vorsichtig zu sein, stell dir mal vor mir passiert was, dann möcht ich ich nicht wissen was los ist.
Da sind schon ein paar Leute im Seekajakforum die wissen, dass ich vom Faltboot und Kajak zum mittlerweile fast nur noch Canadier paddeln gekommen bin und Dogma nicht meins ist. Alle kleinen Boote, mit denen man reisen kann finde ich prima.
Da ich mir ermüdende unfruchtbare Diskussionen ersparen möchte, werde ich weder im Seekajakforum noch in den Outdoorseiten fragen. Nacher bin ich noch daran schuld, wenn da jemand vor Entrüstung eine Herzattacke bekommt. :grin:

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