Biwakieren- wann? Wie?

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Peter
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Biwakieren- wann? Wie?

Ungelesener Beitrag von Peter » Mo 18. Jan 2016, 17:25

Das ist eine wichtige Frage.
Erstens- wenn das Wetter so richtig schlecht ist, es bläst und stürmt, die wettervorhersage eien Temperatursturz vorher sagt u.s.w.- da geht man gar nicht erst los.
Auch wenn der Terminplan eng wird, man den Zug entschwinden sieht- im Lager oder der Hütte bleiben!
Das hatten wir letztes Jahr- und mussten den Tag darauf fast 2 Tagesetappen machen- was auch funktioniert hat.

Wenn man während des Winterwanderns überrascht wird von schlechtem Wetter:

- Nicht warten bis gar nichts mehr geht, am besten bei drohendem sich ankündigenen Schlechtwetter ein stabiles lager aufstellen, Zelt mit Schneemauer ( http://forum.skarja.de/viewtopic.php?f=17&t=208), gut gesichert. das ist die angenehmste Art.
Geht das nicht, Schneehöhle oder Biwak mit Hilfe von Windsack, Poncho, Biwaksack, Bothy- Bag errichten.
Siehe: http://www.skarja.de/joomla/index.php/d ... inter.html
Auch sinvoll- man sollte schon mal eine Schneehöhle gegraben haben um in etwa den Zeitbedarf zu erahnen.
Alleine ist man da schon 3 Stunden beschäftigt wenn es gut sein soll.
Tipp: Eine Zeltstange benutzen um zu kontrollieren ob der Schnee tief genug ist um eine Schneehöhle zu bauen.

- Ganz wichtig: Nicht warten bis man entkräftet ist. Dann schafft man es eventuell nicht mehr eine Höhle oder ein Biwak zu basteln. Denn so ein Sturm und die Kälte (Windchill beachten!) können einen ziemlich entkräften.
Lieber Erst einen Windschutz suchen, Tee trinken, was essen, sich beruhigen und dann koordiniert loslegen.
Im Stress macht man of zuviele Fehler. Und die kann man sich z.B. bei - 30 Grad bei einem Sturm mit Temperatursturz nicht erlauben.

Gutes Video:
https://www.youtube.com/watch?v=lpPOp4zjuH8

Peter