2012 Wanderung von Enafors, über Snasahögarna, Sylarna, He

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Erny
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Re: 2012 Wanderung von Enafors, über Snasahögarna, Sylarna

Ungelesener Beitrag von Erny » Fr 8. Feb 2013, 10:39

@Sternenstaub.

Aber ich wollte doch gar nicht in den Zug steigen. Irgendwie war die Wanderung für mich vorbei, als ich am Enan angekommen war. Der letze Tag der Wanderung, der Weg nach Storlien und die Zugfahrt war nur noch Pflicht

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dunklematerie
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Re: 2012 Wanderung von Enafors, über Snasahögarna, Sylarna

Ungelesener Beitrag von dunklematerie » Fr 8. Feb 2013, 17:16

Erny hat geschrieben:@dunklematerie

Ja - das ist die Siedlung, vom Coop über die Bahngleise und dann rechts.
.
Sic est!
es ist immer wieder interessant und zum Teil auch traurig-wenn man auf Spuren der eigenen Vergangenheit,auf Spuren früherer Erlebnisse wandelt-und dann feststellt, wieviel sich doch (nicht unbedingt zum Positiven) verändert hat.

-wf-
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Re: 2012 Wanderung von Enafors, über Snasahögarna, Sylarna

Ungelesener Beitrag von -wf- » Sa 9. Feb 2013, 21:45

Jetzt habe ich deinen Bericht auch gelesen. Die Strecke ist mir von 2010 im Sommer noch gut in Erinnerung. Das Wetter ist also um die Snasahögarna immer so, wie ich es erlebt habe. Nur hatte ich am nächsten Morgen das Glück, daß das Wetter dann stabil freundlich blieb, so daß ich dem Sommerweg problemlos folgen konnte. Er eigentlich nur zu Anfang schlecht markiert.

Gegen die Knieschmerzen helfen zuverlässig Neoprenbandagen. Ich habe immer eine dabei, denn manchmal fragt mein linkes Knie danach. Für mich sind die mit den Schienen und den zwei zusätzlichen Klettbändern am besten, gibts etwa zweimal im Jahr bei Aldi, leider teuer, 25 Euro. Die billigen, nur Neopren, gibts manchmal schon für 5-7 Euro, leider reichen die für mich nicht.

Neue Holzplanken Richtung Sylarna ist ja mal eine gute Neuigkeit. Ich habe den Weg als sehr sumpfig und ausgelatscht in Erinnerung. Einmal steckte ich fluchend bis zum Knie in einem Schlammloch. Am Helags hattest du ausnahmsweise das bessere Wetter. Ich habe den Gletscher nie aus der Nähe zu Gesicht gekriegt, erst im Winter 2011 von Gasen aus. Wobei der Weg dorthin aus Schneegestöber bestand. Die Strecke Storuvlan-Ulvatjärn ist auch im Winter die bevölkertste. Macht keinen Spaß am Abend mit Pulka dort hochzukeuchen, wenn die ganzen Touristen aus der Gegenrichtung angeschossen kommen.

Sind in Storvallen Fjällgard die Preise gestiegen? Ich kann mich an 200 SEK für das kleine Zimmer hinter der Küche erinnern.

War schön, wieder was aus der Gegend zu lesen. Ich hatte 2010 eindeutig das bessere Wetter.

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Erny
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Re: 2012 Wanderung von Enafors, über Snasahögarna, Sylarna

Ungelesener Beitrag von Erny » So 10. Feb 2013, 11:29

@wf.

Ich war ja im Storvallen (Storlien) Fjällgarden 2011 und 2012. Die Preise sind sogar gefallen. Das alte Ehepaar, dass bis 2011 den Fjällgard besaß, hat ihn verkauft. Die neuen Besitzer haben, zumindest hatten sie für das Jahr 2012 sogar die Preise gesenkt. Ich weiß nicht mehr, wie viel ich 2012 bezahlt habe, war aber unter 200 SEK.

Eine elastische Stütze für das Knie habe ich - und ohne hätte ich sicher älter ausgesehen. Aber es hat nun mal seit 1996 einen Knacks und damit werde ich leben müssen - und auch können. Und es wird auch dieses Jahr halten. Und immer wenn ich mich über mein Knie beschwere, denke ich an meine Schwester. Die ist zwei Jahre älter als ich, und es war für mich ein Schock, als ich sie, mit schmerzverzehrtem Gesicht, auf zwei Krücken gestützt, auf mich zu schlich. Sie wird nie wieder richtig gehen können. Seit dem schaue ich zweimal, wenn ich über die Straße gehe.

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Sápmi
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Re: 2012 Wanderung von Enafors, über Snasahögarna, Sylarna

Ungelesener Beitrag von Sápmi » Di 12. Feb 2013, 17:50

Erny hat geschrieben: Heutzutage würde wohl (fast) jeder Arzt sagen: "Ab unter das Messer" - da so eine OP ja Geld bringt.

Damals hat der Arzt gesagt (Ist ja nun schon ca. 15 Jahre her): "Wir könnten operieren. Aber 1. ist nicht sicher , ob dieser Knochenschorf (oder was auch immer) sich wieder neu bildet und 2. eine OP am Knie birgt auch immer ein Risiko."

So lange die Sache nicht schlimmer wird, wollte er also keine OP machen. Und na ja. Seit dem habe ich diverse Wanderungen in Schweden durchgezogen. :D
Das wird dann auch die richtige Entscheidung gewesen sein. Ich denke, auch heute kommt es noch auf den Arzt an, ob jemand leichter zur Operation rät oder nicht. Aber bei so riskanten Operationen oder ähnlichen heiklen Sachen sollte man dann sowieso immer lieber nochmal eine zweite Meinung einholen. Ging mir mit meiner dubiosen Kniegeschichte ähnlich, vor ein paar Jahren, der erste Arzt probierte irgendwie rum, ohne das Knie richtig untersucht zu haben, und schlug mir dann irgendso eine Spritze ins Kniegelenk vor, für den Fall, dass am Gelenk was nicht ok wäre, klärte mich aber auch über das (natürlich sehr geringe) Risiko auf, nach der Spritze das Knie nie wieder bewegen zu können. :shock: Ok, also danke für's Gepräch; bin dann zu einem Kniespezialisten, der erst mal Röntgenaufnahme und MRT gemacht hat, wobei rauskam, dass das Kniegelenk völlig "jungfräulich" aussah und auch sonst alles gesund. War irgendeine Überlastung, die dann im Lauf der Zeit auch schon nachgelassen hatte, aber halt von selbst nicht wirklich wegging, sondern erst nach dem von dem kompetenteren Arzt verordneten gezielten Muskeltraining.

Erny hat geschrieben: Letztens habe ich meine Schwester in der Stadt getroffen. Die ist zwei Jahre älter als ich (also etwas jünger als Sternenstaub). Die kam mir, auf zwei Krücken gestützt, entgegen geschlichen, mit schmerzverzerrtem Gesicht. Wurde im Kreisverkehr (sie auf dem Fahrrad) von einem Auto angefahren. Sie wird nie wieder richtig gehen können. In ein paar Sekunden ist sie gesundheitlich um gute 20 Jahre älter geworden.
Das ist echt total übel. Und da gibt es gar keine Hoffnung mehr?
Jedenfalls ist sowas eben auch immer eine Art Ermahnung, das Leben und bestimmte Vorhaben nicht zu weit aufzuschieben.

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Erny
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Re: 2012 Wanderung von Enafors, über Snasahögarna, Sylarna

Ungelesener Beitrag von Erny » Di 12. Feb 2013, 18:59

Sápmi hat geschrieben:
Erny hat geschrieben: Letztens habe ich meine Schwester in der Stadt getroffen. Die ist zwei Jahre älter als ich (also etwas jünger als Sternenstaub). Die kam mir, auf zwei Krücken gestützt, entgegen geschlichen, mit schmerzverzerrtem Gesicht. Wurde im Kreisverkehr (sie auf dem Fahrrad) von einem Auto angefahren. Sie wird nie wieder richtig gehen können. In ein paar Sekunden ist sie gesundheitlich um gute 20 Jahre älter geworden.
Das ist echt total übel. Und da gibt es gar keine Hoffnung mehr?
Jedenfalls ist sowas eben auch immer eine Art Ermahnung, das Leben und bestimmte Vorhaben nicht zu weit aufzuschieben.
So wie meine Schwester sich geäußert hat, ist das ganze Schien- Wadenbein geschreddert. Da dürfte wenig zu machen sein. Sie wird wohl für immer auf eine Gehhilfe, Krücken oder ähnliches angewiesen werden. Ganz schöne Scheiße ist das.

Aber was hat das mit der Art der Ernährung zu tun?

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