Erzählungen vom Elbsandsteingebirge

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Sternenstaub
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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » So 2. Aug 2015, 20:26

so, es geht ein bisschen weiter, ich stelle es erst einmal ein und bastel vielleicht gleich noch weiter...

Wir haben vor von der Kaiserkrone nicht zum Zirkelstein zu gehen, was vielleicht naheliegend wäre, sondern zum Großen Zschirnstein und dann einen Bogen zurück nach Krippen zu schlagen. Ich möchte über den Kalauschenborn Richtung Zschirnstein wandern, Karte (und auch meine Erinnerung) sagen dass wir nun die alte Marktstraße nehmen sollen. Kaum befahren ( es geht dort nur zu wenigen Häusern und einer Schrebergartenkolonie) und angenehm zu gehen.

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Die Quelle hat sehr gut schmeckendes Wasser

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Es geht dann langsam hoch, erstaunlicherweise ohne nennenswerte Steigungen, was mich besonders erstaunt, als wir dann oben auf dem Stein stehen.

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Es erwarten uns wundervolle Sichten auf Tschechien.

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Mit Sicherhiet wird der Gr. Zschirnsteine einer meine absoluten Favoriten hier im Elbesand werden.

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Ich könnte stundenlang hier bleiben und ich nehme mir vor, eines Tages hier ein Picknick zu machen.

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Plötzlich fällt uns siedentheiß ein, dass es schon ganz schön spät ist und der Getränkeladen in Krippen um 18.00 schließt. Wie jetzt? Wir wollten doch noch was von dem leckeren tschechischen Bier kaufen.
Entsetzt schauen wir uns an und X schlägt todesmutig vor ;-) , dass er nun ganz schnell vor rennt (okok, der Gute ist schneller und fitter als wir zwei) und noch etwas Nachschub kauft. Gesagt, getan, er eilt schnellen Schrittes davon, während wir beschließen, einen anderen Weg zu nehmen und zwar in Richtung Kleingießhübel.

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Wir kommen nun durch eine schöne Gegend, immer am Pröhlischbach entlang bis zur großen Straße, der wir ein Stück folgen müssen.
Im finsteren Wald ;)

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2 Minuten vor 18.00 erreichen wir das Ortsschild von Krippen, sind also auch ganz schön flott unterwegs gewesen.
Zum glück war X noch schneller, so können wir wohl verdient beim Abendessen unser leckeres Bier genießen.

Zufrieden mit unserem Tageswerk schauen wir die Fotos an und planen, welche Strecke wir am morgigen Tag wandern möchten.
um eine Provokation als solche zu erkennen bedarf es auch eines gewissen Scharfblicks.(Sternenstaub)

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Sternenstaub
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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » So 2. Aug 2015, 21:37

Ich kann gar nicht mehr sagen, warum wir am nächsten Tag (Samstag) erst relativ spät los ziehen, aber es ist ja auch nicht schlimm, uns treibt ja niemand.

Wir wollen uns ein wenig im Schrammsteingebiet herum treiben, hoffentlich ist es nicht gar so voll.
Wir setzen mit der Fähr über nach Postelwitz, wir wollen über die Kirschleite, dann über den Zahnsgrund und danach rechts einen Weg in Richtung Schrammsteintor wandern. Das ist alles leicht zu finden und wir folgem dem Obrigensteig immer bergauf.

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Irgendwie ist mir etwas schwummerig zumute, deswegen lasse ich die Männer lieber vorgehen, aber dann sind wir doch recht schnell am Schrammsteintor.

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Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Schrammsteinaussicht, denn genau dort wollen wir hin.

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Der Weg ist schön und interessant, man kommt recht nahe an die Felsformationen heran.

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Kurz darauf kommen wir an einen kleinen steilen Pfad, wo es dann links zur Schrammsteinaussicht geht. Es ist ein ganz schön hoher erster Schritt um auf den erstgen Stein zu gelangen, ich könnte mich nicht einmal darauf knien umd mich hochziehen, weil das schlicht zu hoch dafür ist. Ich grübel gerade, ob und wie ich da hoch kommen könnte (natürlich aus eigener Kraft, sonst macht das keinen Sinn), als aus der Gegenrichtung (hier soll es eigentlich nur hochgehen!) zwei ältere Leute so in den beginnenden 70igern, begleitet von einem mittelalten Typen offensichtlich herunter steigen wollen. Douglas und X sind gerade nach oben geturnt und ich überlege, ob ich versuchen soll ihnen zu folgen, als der Jüngste der Dreien vorsichtig herunter kletter bzw sich irgendwo auf halber Höhe festhaltend sich positioniert und versucht, den alten Mann quasi herunter zu ziehen, die Frau schiebt von hinten, dabei schuppsen sie fast X und D vom schmalen Weg, was X zu der Frage bringt, ob sie wüssten, dass sie hier eigentlich nicht runter dürften. Die Frau faucht ihn unfreundlich an. Da ist mir jetzt alles vergangen und ich sage meinen Mitwandereren, dass ich unten herum gehe und wir uns eben bei dem nächsten oder übernächsten Abstieg dann einfach treffen werden. Erleichtert verschwinden die beiden.
Der ältere Mann wirkt absolut hilflos und geängstigt, er tut mir wahrlich leid und es dauert Ewigkeiten bis er Milimeterweise nach unten bugsiert worden ist. Er sieht aus, als ob er völlig neben sich steht.
Die Frau sagt zu mir wie entschuldigend, er habe Parkinson, worauf ich mir die Frage nicht verkneifen kann, ob es nicht ein bisschen leichtsinnig gewesen sei mit ihm hier herum zu klettern. Also echt jetzt, es gibt so viele schöne Wege mit feinen Aussichten, die er hätte genießen können, sie haben wirklich mehr als Glück gehabt, dass es nicht zu einem Unfall gekommen ist.
Ich gehe also weiter, ich bin nur noch geblieben, falls sie Hilfe gebraucht hätten.

Der Weg hier unten herum ist wirklich angenehm und bietet schöne Blicke.

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Hier beschließe ich auf D und X zu warten und muss gar nicht so lange auf den Holzstufen sitzen.

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Als ich frage, wie es war, winken sie nur ab. einmal und nie wieder, es sei so fürchterlich voll gewesen, dass man jederzeit aufpassen musste, nicht angerempelt zu werden und den Abflug nach unten zu machen. Einige Metallstreben der Leitern waren wohl ausgebrochen bzw angebrochen, dazu laute Musik von irgendwelchen Abiklassen oder sowas, einfach nervig.

Da habe ich also wirklich nichts verpasst. Wir nehmen den gleichen Weg wieder zurück

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und gehen nach Bad Schandau hinein, um noch etwas für unseren letzten gemeinsamen Abend einzukaufen, bevor uns dann die Fähre wieder nach Krippen trägt
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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Erny » Mo 3. Aug 2015, 20:04

tolle Fotos. Die Felsen sehen wirklich beeindruckend aus.

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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Mi 5. Aug 2015, 07:25

danke Erny. Ja, da hat man außerdem jahrelang etwas zu wandern. Und zum Erzgebirge ist es auch nicht weit, da gibt es auch noch echt viel. Von Tschechien mal ganz zu schweigen. Da werde ich wohl ordentlich beschäftigt sein, wenn ich dahin ziehe. :mrgreen:
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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von philine » Mi 5. Aug 2015, 21:50

Danke für deinen schönen Bericht!

Eine ganz andere Perspektive, als meine mit dem kleinen Wandersmann ;-) Wir sind gestern aus Bad Schandau zurückgekommen und haben vieles aus deinem Bericht auch gesehen, und noch viel mehr Felsen und Leitern dazu, denn sonst langweilen sich die kurzen Beine ja.

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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Peter » Mi 5. Aug 2015, 21:56

als meine mit dem kleinen Wandersmann
Der ist doch mittlerweile gar nicht mehr so klein nehme ich an?

Liebe Grüsse,

Pit

aussie

Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von aussie » Mi 23. Sep 2015, 10:44

Gefällt mir gut, Dein Bericht aus der alten Heimat.

Ist der schon zu Ende?

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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Do 24. Sep 2015, 12:18

hallo aussie, freut mich, dass der Bericht dir gefällt.
Und wie du erkannt hast, fehlt noch ein bisschen. ;)
Ich hoffe, ich komme am We dazu, da die nächste kleine Tour am Montag startet, da wollte ich eigentlich fertig sein.

habe leider noch einige Tour-Baustellen.
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aussie

Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von aussie » Fr 2. Okt 2015, 22:52

ok, bin jetzt selbst unterwegs. See you later

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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Sa 3. Okt 2015, 09:28

na, da wünsche ich eine feine Tour. ebenfalls mit vielleicht Kurzbericht?
vlt habe ich bis dahin den Bericht hier beendet und den von der Minitour letztens auch. ;)
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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Sa 26. Dez 2015, 15:33

weia, da fehlt ja jetzt echt noch viel.
Bevor das neue Wanderjahr beginnt, muss dieser Bericht wirklich beendet werden. Vor allem, weil ich Dödeline ja quasi mitten in einer Wanderung gestoppt habe. Unentschuldbar! ;-)

und wie ich gerade festgestellt habe, hab ich tatsächlich einen Teil zweimal eingestllt. *bibber* - so weit ist es schon mit mir gekommen. Ich lösche mal schnell den Teil, damit meine Schande/Doofheit nicht gar so offensichtlich ist. :konfuser: :krazt: :bätsch:

geändert aus Doofheitsgründen am 28.12. ;-)
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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Sa 26. Dez 2015, 16:15

ich weiß gar nicht mehr, was wir die nächsten zwei Tage so treiben.
X fährt zurück zum Ort südlich des Harzes und Douglas und ich?
Einkaufen, lesen, uns treiben lassen.

Auf jeden Fall begeben wir uns erst am 21.03. wieder auf eine kleine Wanderung. Douglas möchte gern die Schokoladenmanufaktur kennen lernen, von welcher ich ihm begeistert erzählt habe.

Also fahren wir mit der S-Bahn nach Rathen, auch von dort geht ein Weg hinüber nach Thürmsdorf.
Für unseren Geschmack sind zu viele Leute unterwegs, bereits an der Sbahn sind reinste Massen von ihnen.

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Ab hier schlagen wir einen etwas anderen Weg ein, damit wir den Wandergruppen entgehen.

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Blick auf den Königstein

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Wie gut, dass wir vom Hauptweg abgebogen sind. Wir lassen alle Steine links oder rechts ;) liegen, dort kommt es immer wieder zu Begegnungen mit Wanderern.

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Wir gelangen in den Schlosspark von Thürmsdorf, jetzt ist es nicht mehr weit.

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Um kurz vor 4 sitzen wir dann draußen im kleinen Gastgarten und verspeisen unsere wohl verdienten Belohnungen

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und auch die Schokolade wieder...
absolut köstlich

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der Himmel sieht immer seltsamer aus und wir beschließen, noch etwas einzukaufen und uns dann auf den Weg nach Königstein zu machen, denn das sind schon noch ein paar Kilometer.

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byebye, liebes Café

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Wir nehmen den gleichen Weg zum Königsteiner Bahnhof wie bei meiner ersten Wanderung von Stadt Wehlen über Thürmsdorf nach Königstein und erreichen gerade noch vor einem dicken Regen den Bahnhof.
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am nächsten Tag geht es für Douglas wieder nach Berlin, ich begleite ihn nach DD und wir bummeln gemeinsam durch die Stadt, bevor er den Bus besteigt und ich die nächste S-Bahn zurück nach Krippen nehme und den Tag beschaulich ausklingen lasse.

Am Montag jedoch soll endlich mal wieder eine längere Tour stattfinden, immer faulenzen geht ja nun gar nicht.
Ich möchte die schon länger geplante Wanderung durch das Polenztal machen, es ist ja für seine Märzenbecherwiesen berühmt. Ausgangspunkt soll Neustadt sein und als Endpunkt habe ich mir Porschdorf ausgesucht, beide Orte sind mit Öffis gut zu erreichen.

Früh schon gehe ich zum Krippener Bahnhof, von dort fährt ein Zug nach Rumburk in Tschechien, in X muss ich dann umsteigen, um nach Neustadt zu gelangen.

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Es scheint ein feiner Tag zu werden

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wann kommt endlich der Zug?

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Die sehr nette Zugbegleiterin verkauft mir das Ticket und gibt mir Bescheid, als ich in X oder war es doch Y ? umsteigen muss. Als ich gegen 9nochwas in Neustadt ankomme und ich in Richtung Zentrum gehe, gefällt mir die Stadt auf Anhieb. Unaufgeregt, breite Straßen und je weiter ich hineinkomme, umso mehr gefällt mir, was ich sehe.

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Ich frage eine aufs Rathaus zustrebende Frau, ob es hier öffentliche Toiletten gibt und sie nimmt mich gleich mit durch den Personaleingang zu den Waschräumen, was ich sehr nett finde.

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ein kleiner Markt findet auf dem Platz statt und ich gehe ein wenig herum. Eigentlich sollte ich mich schon auf den Weg zum Startpunkt de Wanderung aufmachen, aber ich habe keine Lust, mich von irgendwelchen Vorgaben hetzen zu lassen. Ich schau jetzt einfach umher.

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ein interessanter Brunnen

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Ich gehe in Richtung des Ortsteiles Polenz und komme an alten schönen Gebäuden vorbei.

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das zur Kirche gehörend Pfarrhaus

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jetzt muss ich mich aber wirklich etwas sputen, die Wanderung selber dauert ja auch noch etwas und ich trödele hier schon eine gute Stunde herum.

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endlich das erste Wanderwegzeichen und ein verfallendes Gebäude, welches offensichtlich irgendeinem öffentlichen Zweck einmal gedient hat.

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hier etwa komme ich an den Polenzbach

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Es ist jetzt kurz nach 10 und so langsam möchte ich doch vorwärts kommen.

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Es gibt hier einige schöne Häuser an der Polenz, hier könnte es mir durchaus auch gefallen.

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walking cat

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Dorfleben

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Blick in den Ortsteil Polenz hinein

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geruhsam

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da - ein Raubvogel. Er kreist längere Zeit immer über mir herum, ich kann ihn aber leider nicht besser ins Bild bekommen.

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Wirklich sehr hübsch hier, aber langsam möchte ich doch von dem asphaltierten Sträßchen herunter...

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Der Rest von der Wanderung bzw die wirkliche Polentalwanderung kommt dann morgen, wenn es genehm ist. ;)
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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Mo 28. Dez 2015, 13:32

lebt hier noch etwas? :bätsch:


hier der letzte Eintrag von dieser Reise, vorher kann ich ja nicht wirklich etwas neues planen. ;)


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juchuuu, jetzt geht es wirklich mit der Wanderung los!!

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Diese Markierung scheint schon etwas älter zu sein. ;)

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Der erst breite Weg führt ab nun immer an der Polenz entlang.

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Er folgt dem Auf und Ab des Ufers und es ergeben sich immer erneut schöne Sichten

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die grüne Hand? ;)

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Es sind zwar noch keine Märzenbecker zu sehen, aber der Blick auf das Wasser ist aus jeder Perspektive lohnend.

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aber jetzt endlich!

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jetzt geht es wieder aufwärts, es sind erstaunlich wenige Menschen zu sehen, das wird sich aber noch ändern.

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Wie man am sich im Wasser spiegelndem Blau erkennen kann, ist das Wetter echt schön.

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Wurden hier in früheren Zeiten Baumstämme nach unten transportiert oder wovon sind das die Überreste?

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oder war hier einmal eine Mühle?

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Es wird langsam voller, die Leute grüßen, nur dieser Polenztalbewohner interessiert sich auf jeden Fall nicht für mich.

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Ich komme zu einer alten Mühle, der ersten von mehreren. Hier ist ein Wanderparkplatz und ein Wanderweg von Stolpe aus führt hierhin.

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Es sind verschiedene Wanderwege zu den Märzenbecherwiesen ausgeschildert.

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Ich folge weiter der Polenz und komme langsam etwas aus dem Gewimmel heraus.

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An der Mühle bin ich auf das andere Polenzufer gewechselt, hier Blick voraus und zurück.

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Ich komme in den Bereich der Felsen, was mir in Verbindung zum Bach besonders gefällt

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Zwischenzeitlich habe ich wieder das Ufer gewechselt, ich weiß aber nicht mehr zu sagen, wie oft das insgesamt war, aber das ist letztlich auch belanglos.

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Teilweise wird die Strecke etwas grenzwertig und auch etwas voller, es trullern überwiegend ältere Semester hier herum, einer Frau kann ich gerade noch beim abrutschen helfen, beziehungsweise verhindern, dass sie ungeplant ein Bad nimmt. Manche sind derartig aufgebrezelt, da sitzt jedes Haar und die Schühchen sehen eher nach Stadt aus, weia, und das im Wald, anderere laufen jedoch mit vernünftigem Schuhwerk herum. Zu der etwas fallsüchtigen Dame gehört ein übergewichtiger älterer Herr, der aussieht, als ob er gleich einen Herzkasper bekommt. Nunja, wohl etwas schwieriger hier als gedacht. :cool:

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genau, hier geht es hoch ;)

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Hier strecken dann die beiden die Waffen und kehren um, eine Frechheit, sowas als leichten Weg zu bezeichnen, schimpfen sie beide. Ich schaue nur vielsagend auf ihre Schuhe und gehe weiter.

Die schönen Aussichten entschädigen aber mehr als für die Mini-Klettereinlagen.

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An der Scheibenmühle mache ich Rast und esse eine Suppe.

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Genau das, was ich jetzt brauche, immerhin habe ich heut noch nichts gegessen und in der Früh nur einen Kaffee getrunken.

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Sie wohnt hier und setzt sich zu mir auf die sonnige Bank - ein bisserl duster am Wegweiser

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Und weiter geht es, es ist noch ein Eckchen nach Porschdorf und ich möchte die letzte Bahn nach Schandau noch erreichen.

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Ist der nicht schön?

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Wenig später erreiche ich die Heeselichtmühle, der Weg führt über das Mühlengelände und ein großer Hund beobachtet mich schläfrig an, als ich an ihm vorbei gehe.

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Es ist jetzt 1/2 3 und ich lege einen Zahn zu.

na, hoffentlich ist das kein erlegter Wanderer ;)

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und hier möchte jemand raus

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von hier aus soll es noch eine gute Stunde zur Waltersorfer Mühle sein und da bin ich immer noch nicht in Porschdorf, ob das klappt?

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Denen ist es egal, ob ich noch die Bahn bekomme....

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Blick von unten auf die Burg Hohnstein.

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und wieder ein Hinweisschild, was mich jetzt aber etwas verwirrt, weil es andere Zeitangaben hat als das letzte, angeblich ist es zur Waltersdorfer Mühle nun weiter als vorher? Vielleicht habe ich aber auch nur falsch geguckt.

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Ich beschließe einfach weiter an der Polenz entlang zu wandern, irgendwohin werde ich schon kommen.

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ein schöner Weg ist das hier, keine Menschenseele weit und breit.

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Sandsteinfelsen mit dem Polenztalwächter, ob da heute jemand klettert? Schön und trocken ist das Wetter ja.

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der Polentalwächter und tatsächlich klettert dort jemand. Vor so etwas habe ich echt Hochachtung, das würde ich mir niemals zutrauen.

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Ich erreiche die Waltersdorfer Mühle und weiß, dass ich nun einen Zahn zulegen muss, irgendwas um 17.nochwas fährt die letzte Bahn nach Schandau, wenn ich mich recht erinnere.

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Da der Bahnhof etwas außerhalb von Porschdorf liegt, werde ich nun wirklich etwas schneller, erreiche aber problemlos die Bahn bzw muss sogar noch etwas auf sie warten.

Es waren insgesamt etwa 25 km, hier kann man die Wegstrecke anschauen:
Strecke

Den nächsten Tag verbringe ich gemütlich mit Lesen, einem Besuch in Schandau, Fähre fahren, Rucksack packen, Abschied nehmen.

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bis bald, mein liebes

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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Erny » Mo 28. Dez 2015, 21:11

Ach ne. Viele Monate im Verzug bei dem Reisebericht, und dann fragen, ob man hier noch lebt, wenn man zwei Tage sich nicht dann gemeldet hat
:wiking:

Aber tolle Fotos mit tollen Aussichten. Die Gegend ist echt beeindruckend.

Dir noch einen guten Rutsch in ein neues Wanderjahr.

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Re: Erzähungen vom Elbsandsteingebirge

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Mo 28. Dez 2015, 22:01

danke dir, lieber Erny ;)
Auch dir ein gutes, neues Jahr!
Übrigens, im nächsten jahr geht es auf Wandertour nach Nordschweden, mit neuem Schlafsack und neuem Zelt. :cool:
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