eine kurze Reise nach Weimar

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Sternenstaub
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eine kurze Reise nach Weimar

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Fr 12. Mai 2017, 15:11

nun saß ich also im Bus nach Weimar, fast wäre ich nicht rechtzeitig am Busbahnhof gewesen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das Ladekabel eingepackt und es beim ersten Suchen nicht im kleinen Rucksack gefunden hatte. Quasi im letzten Moment erreichte ich den Abfahrtsstreifen, nur um mit den vielen anderen Menschen auf das Bus zu warten. Mit fast 20 Minuten Verspätung ging es dann doch los.
Nach etwa 1 1/2 Stunde Fahrt fuhren wir fast auf einen Stau auf, in dem wir dann über eine Stunde im Stillstand verharren mussten. Ich rief die Pensionswirtin an, um ihr mitzuteilen, dass ich noch gar nicht absehen könne, wann wir in Weimar sein würden. wir machten aus, dass ich gegen 14.00 nochmal durch rufe, damit wir besprechen könnten, wie wir dann die Schlüsselübergabe handeln würden, da sie gegen 15.00 fort musste.
Danach ging es doch weiter, langsam erst, aber allmählich näherten wir uns nun Jena, wo es von der Autobahn runter gehen sollte. Ich hatte zwischendurch noch einmal angerufen und die Wirtin sagte zu, auf mich zu warten, notfalls würde sie jemanden vor die Türe stellen.
Viertel vor 3 waren wir dann am Bahnhof in Weimar, von dort fuhr ich mit dem Taxi zur Pension, langsam wollte ich doch ankommen.
In der kleinen Pension wurde ich freundlich begrüßt, erhielt mein Zimmer und die Schlüssel und entspannte kurz etwas auf dem Bett, bevor ich mich auf den Weg zum Marktplatz in Weimar aufmachte, dort ist die Touristinfo und ich wollte langsam ein Gefühl für diese fremde Stadt gewinnen.

Es war recht duster, auch hier hatte es ganz offensichtlich wie bereits auf der Busfahrt heftig geregnet und wie mir die Wirtin erzählt hatte, war ein Sturm angesagt worden.
In der T-info schaute ich mich kurz um, erhielt einen kostenlos Stadtplan und einige Broschüren, kaufte im Bereich, welcher dem KZ Buchenwald vorbehalten war zwei Bücher, eines, welches ich mir schon lange kaufen wollte.
Draußen war es auch weiterhin ungemütlich, aber die Luft tat gut und munterte mich auf.

hier seht ihr das Rathaus

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an einem modernen Gebäude war dieser Stein befestigt

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Herum spazierend bekam ich plötzlich irgendwie doch Hunger, ich hatte noch den ganzen Tag nichts gegessen, irgendwie kam ich nicht zum Frühstück und hinterher dachte ich nicht mehr daran, deswegen setzte ich mich in ein Café und aß zum Kaffee ein Stück Wiener Kaffeehaustorte.

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Das war echt lecker

Meine Laune besserte sich etwas, vor allem, als ich per Zufall Christianes Geburtshaus fand, seltsamerweise war es dieses Haus, welches ich mir vorher vorgenommen hatte zu suchen

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Es ist ein schlichtes Haus, welches mir viel besser gefiel als so manches protziges Gebäude.

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Unerwartet stieß ich auf dieses Kleinod:

Das Gartenhaus - gemalt im Durchgang

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das Kirms-Krackow- Haus

und im Original

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Außer mir war niemand im Garten, vielleicht, weil das Museum schon geschlossen war.

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Diese Bank hätte ich zu gerne!

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Durchgang zur Straße

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Ich verließ diesen netten Ort und fragte mich zu einem Lebensmittelmarkt durch, der war erst gar nicht so einfach zu finden. Da ich bisher den ganzen Tag nur das Stück Torte gegessen hatte, kaufte ich mir noch zwei Brötchen, etwas Käse und eine Flasche Wein. Den Rest des Tages verbrachte ich lesend auf meinem Zimmer.
Morgen war ja schließlich auch ein Tag.
um eine Provokation als solche zu erkennen bedarf es auch eines gewissen Scharfblicks.(Sternenstaub)

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Sternenstaub
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Re: eine kurze Reise nach Weimar

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Sa 13. Mai 2017, 17:51

Die gestrige Anreise und auch die Wege in der Stadt hatten in mir den Entschluss reifen lassen. dass ich am Freitag eine Wanderung machen wollte. Ich musste raus!
Bei der Reiseplanung war ich über de Goetheweg gestolpert, der von Weimar aus in Richtung Süden führt. Ganz war der nicht zu schaffen, aber ich wollte wenigstens ein längeres Stück wandern gehen.
Nach dem Frühstück verließ ich dann endlich nach 11.00 das Haus
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, ging am historischen Friedhof vorbei
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und bog dann auf den Wanderweg (der in der Stadtmitte beginnt) ein, um nach Süden kommen. Schöne Häuser stehen dort.

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Ich kam in die Außenbezirke der Stadt und war bald draußen.

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der Blick auf der anderen Seite des Weges

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Es war recht diesig, aber so lange es nicht regnete....

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auf dieser Bank saß ich für einige Minuten

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und hörte den Geräuschen der nahen Autobahn zu :x

aber die Schafe versöhnten mich etwas.

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nach dem Unterqueren der Autobahn kam ich nach

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Es gibt viele Wanderwege hier, wenn nur diese *****-autobahn nicht wäre, das ist echt Körperverletzung.

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das Wanderzeichen für den 3-Türme-Weg

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Dieses Stück der Wanderung gefiel mir mal endlich, der Lärm war weg und es ging durch Wald.
Ich erreichte den Waldgasthof Balsamine, der sogar geöffnet hat, mich zieht es aber nicht hinein, draußen kann man leider noch nicht sitzen.

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Ich ging in Richtung Ilm nach Buchfart, hier soll es eine überdachte alte Holzbrücke und eine mittelalterliche Felsenburg geben.

Von der Felsenburg sah ich aber nur dieses Hinweisschild

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Blick auf Buchfart

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die überdachte Brücke

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um eine Provokation als solche zu erkennen bedarf es auch eines gewissen Scharfblicks.(Sternenstaub)

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