Kungsleden - Padjelantleden Salto-Kvikkjokk-Stallo

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Trollie

Kungsleden - Padjelantleden Salto-Kvikkjokk-Stallo

Ungelesener Beitrag von Trollie » Di 31. Jan 2012, 21:37

Hallo liebe Nordlandgemeinde,

da ich ja selbst gerne in euren Berichten schmökere und ich mich auch für den ein oder anderen Tipp bedanken möchte nachstehend mein Reisebericht zur Sommertourtour 2010:

Unsere Trekkingtour hat das Motto “KUSAPA”. KUSAPA steht für Kungsleden - Sarek- Padjelantaleden. Den Kungsleden von Saltoluokta nach Kvikkjokk wandern, beim Blick über das Rapadalen Sarek Luft schnuppern, und auf dem Padjelantaleden von Kvikkjokk nach Stalloluokta zurück wandern. Von dort soll uns der Heli nach Ritsem bringen. Soweit der Plan.

Nach langer Vorbereitungsphase ging am 24.06. endlich unser Flug von Frankfurt nach Stockholm.

Unseren zweiten Reisetag haben wir dann in Stockholm verbummelt bevor wir abends den Nachtzug nach Gällivare genommen haben.

Dort sind wir dann pünktlich am Mittsommertag (26.06.) eingetroffen. Was wir nicht bedacht haben: Der kleine Kiosk den wir schon aus den Vorjahren kannten und an dem wir für die sich anschließende Busfahrt nach Kebnats noch Süßkram kaufen wollten, war aufgrund des Feiertages geschlossen. Na ja es ging auch ohne….

Gegen Mittag sind wir dann in Saltoluokta eingetroffen. Hier haben wir uns noch mal den Luxus eines Doppelzimmers mit warmer Dusche und einer wunderschönen Sauna mit Panoramablick gegönnt.

Erinnerungen aus dem Vorjahr wurden aufgefrischt und das Kribbeln und die Aufregung zum bevorstehenden Tourstart wurde immer größer.

Am Sonntag, 27.06. war es dann endlich soweit: Da wir die Mitternachtssonne genießen und auch nicht unbedingt mit anderen Wanderern gleichzeitig aufbrechen wollten sind wir um 3 Uhr aufgestanden. Bis wir dann gefrühstückt und unsere Rucksäcke fertig gepackt hatten und es somit endlich losgehen konnte war es 5.20 Uhr. Bei klirrender Kälte (am liebsten hätten wir Handschuhe und Mütze ausgepackt, war aber zu weit unten im Rucksack) sind wir zu “unserem” Startpunkt . Nein, dieses Jahr ist es nicht so wie in 2009 wo wir an dieser Stelle nach ca. 70 Kilometern aufgrund von Krankheit ( wandern nach halbauskurierter Bronchitis die ich unterwegs ausgebrütet habe macht nicht wirklich Spaß) aufgeben mussten. Das obligatorische Starterphoto ist geschlossen und es geht auf die Piste.

1. Etappe: Von Saltoluokta nach Sitojaure / 20 Kilometer

Die ersten Kilometer sind schnell zurückgelegt, über einen Anstieg erreichen wir relativ schnell das Kahlfjäll. Durch den Anstieg wird uns auch langsam warm…. Als wir die Baumgrenze hinter uns gelassen haben, blicken wir uns immer wieder um und genießen das grandiose Panorama: Zu unserer linken erhebt sich der Lulep Gierkav (Besteigung unbedingt empfehlenswert, haben wir im Vorjahr gemacht) und hinter uns im Tal liegt das dunkelblaue Wasser des Akkajaure. Interessant ist der Blick zurück auch deshalb, um sich selbst zu bestaunen: wo man herkommt und was man geleistet hat.

Dann geht es weiter und wir erreichen gegen 9 Uhr unser erstes Tagesziel, die Rasthütte Autsutjvagge. Da wir ja schon seit ein paar Stunden unterwegs sind, ist es Zeit für eine längere Rast. Es ist immer noch ziemlich kalt und windig und so beschließen wir unseren Trangia auszupacken und eine warme Mahlzeit zu kochen. Da die Rasthütte auf halber Strecke zum Etappenziel liegt wird also das Mittagsmenü - Nudeln mit Spinatsahnesauce- platt gemacht. In der Hütte treffen wir ein spanisches Paarchen, dass gerade am aufwachen und Frühstücken ist. Autsujavagge ist ein idyllischer Ort, auf der anderen Fluss-Seite grast eine Rentierherde - mit Rentierbabies war wunderschön anzuschauen, auch als einige Rentiere dann auf unsere Seite gewechselt sind. Das sind die Momente, die diese Tour zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen.

Irgendwann geht es dann weiter…. Schließlich sind es noch 10 Kilometer bis Sitojaure. Endlich zeigt auch die Sonne ihre wärmende Kraft und so können wir unterwegs noch ein bisschen in der Sonne dösen.

Da ich ja eine leidenschaftliche Hobby-Fotografin bin, muss natürlich immer ein größtmöglicher Teil meiner Fotoausrüstung mit ins Fjäll, diesmal waren es auch wieder 4 kg und so war es doch schön zu sehen, dass es noch mehr so “Spinner” gibt - denn wir haben einen Franzosen getroffen der ungelogen ein 30 Zentimeter Objektiv an seiner Spiegelreflex hatte. Was das Biest wohl wiegt… Jedenfalls haben wir uns angegrinst und uns sofort verstanden. Wir geben etwas Gas, da wir noch nachmittags auf die andere Uferseite des Sitojaure übersetzen wollen. Ein Wanderer der von dort kommt gibt uns den gutgemeinten Rat nicht selbst zu rudern sondern den Bootsservice der Sami zu nutzten. Spätestens als er seine blutigen und wundgeruderten Hände zeigt wissen wir warum. Aber wir hatten eh nicht vor selbst zu rudern, ein bisschen Luxus muss sein…. So ungefähr einen Kilometer vor Sitojaure geht dann bei mir gar nichts mehr. Am liebsten hätte ich sofort das Zelt aufgestellt… Doch wir haben ja noch eine Wunderwaffe mit: Eine Royal Cola aus Saltoluokta. Und die war wirklich königlich…. und hat wahre Wunder bewirkt. In Sitojaure treffen wir direkt den Sami der den Bootsservice betreibt. Er sagt uns, dass eine Überfahrt im Moment aufgrund des Windes nicht möglich ist, selbst am Ufer gibt es ordentliche Wellen. Aber er meint so in ein bis zwei Stunden würde der Wind etwas nachlassen und dann kann er uns rüberfahren. Wir warten derweil zusammen mit dem spanischen Paarchen, welches wir heute morgen schon getroffen hatten, in den Hütten bis wir dann um 16 Uhr übersetzen. Ich bin bestimmt kein Angsthase und auch nicht seekrank, aber die Fahrt in dem Motorboot war nicht gerade lustig bei dem Wind. Die Angst, dass die Rucksäcke komplett durchnässt werden oder noch viel schlimmer über Bord gehen könnten und die harte , rasante Fahrt lasen mich ganz still werden und so bin ich froh, als wir anlanden. In Svine schlagen wir dann auch direkt unser Zelt auf.

Es ist ein wunderschöner, windgeschützter Platz und so können wir die Abendsonne genießen bevor wir uns um kurz nach 19 Uhr einmummeln und bei unserem “Schnullerritual” eine ganze Tüte Schnuller aufessen (oder vielleicht das Wort mit fr…) und die Ereignisse des Tages Revue passieren lassen.

2. Etappe: Svine - Abzweig Skierfe (ca. 1 km vor Aktse)/ 8 Kilometer

Bei Sonnenschein und wunderschönem, mittlerweile auch angenehmen Temperaturen wachen wir am nächsten morgen um 6.30 Uhr auf, frühstücken und packen gemütlich zusammen. Um 10 Uhr ist es dann soweit und wir nehmen die 8 Kilometer in Angriff. Schon beim Blick auf die Karte schwant uns schlimmes, als wir uns den Aufstieg auf das Hochplateau anschauen und wir wurden nicht enttäuscht. Zunächst ging es durch Wald und Heide mäßig bergan und wir konnten unterwegs noch einmal einen Teil der Wanderstrecke vom Vortag sowie die Hütten und das Dorf Sitojaure sehen.

Dann ging es an den eingemachten Teil der Strecke, bergan bergan und zwar ziemlich steil und bei brütender Hitze. Leider gab es auch nur ausgetrocknete Bächlein und so waren wir froh als wir endlich in einiger Entfernung ein zaghaftes Rauschen hören. Mein Mann graxelte über das Geröll und befüllte unsere Wasserflasche neu. Nach gelöschtem Durst lässt es sich gleich wieder viel besser wandern. Oben angekommen, waren wir erstmal ziemlich k.o. Aber mit ein paar Müsliriegeln ging es dann weiter. Wir hatten herrlichstes Sommer- und Sonnenwetter und so beschließen wir in der Mittagssonne ein Nickerchen zu halten und dieses wunderschöne Wetter zu genießen.

Irgendwann geht es dann weiter, wir wollen ja schließlich zum Highlight der Kungsleden-Tour dem Blick auf das Rapadalen vordringen. Gegen 18 Uhr schlagen wir unser Zelt am Abzweig Skierfe ca. 1 Kilometer vor Aktse auf. Wir hatten schon befürchtet, aufgrund mangelnden Wassers bis Aktse ab- und am nächsten Tag wieder aufsteigen zu müssen. Aber bereits weniger Meter nachdem beschriebenen Zeltplatz haben die Hüttenwarte ein Schild Vatten nach links aufgestellt, sehr sinnvoll sonst findet man die Wasserstelle nämlich nicht. Und so sitzen wir in der Abendsonne vor unserem Zelt mit Blick auf Laitaure, Rapadalen und Skierfe.

Es werden ungezählte Fotos geschossen, und wir hoffen, dass uns das Wetter hold ist und wir am nächsten Tag den Tagesausflug zum Skierfe machen können. Na ja ansonsten das übliche: mein Mann organisiert das Futtern (lecker Kartoffelklöße) und dann geht’s gegen 19.50 Uhr in den Schlafsack.

3. Etappe Tagesausflug zum Skierfe
Am nächsten Morgen wachen wir um 07.30 Uhr auf, frühstücken, waschen unsere Kleider im Bach und suchen ein paar Sachen für den Ausflug zum Skierfe zusammen. Der Rest der Ausrüstung bleibt im Zelt. Gegen 10 Uhr starten wir - das Wetter ist nicht ganz so traumhaft wie am Vortag, etwas grau aber trocken.

Ziemlich schnell erreichen wir die auf der Karte eingezeichnete Opferstelle und nach ca. 1 Stunde sind wir an der Grenze des Sarek Nationalparks.

Der Weg zum Skierfe ist nun wenig spektakulär - der erste Teil des Weges gewährte uns einen Blick auf Laitaure, Rapadalen, Skierfe und Nammasj nun geht es einfach nur noch vorwärts. Wasser gibt es bis auf ein Mini-Rinnsal kurz vor dem eigentlichen Gipfelaufstieg keines - nur so für den Fall, dass jemand auf die Idee kommt, man könnte hier irgendwo zelten (war erst unser Plan haben wir aber nach den Infos aus dem Forum verworfen).

Durch eine Steinwüste geht es nun auf den Gipfel und gegen 13 Uhr erreichen wir die Abbruchkante. Leider hat es zwischenzeitlich angefangen zu nieseln und es zieht Nebel auf. Wir genießen dennoch den Blick in das Tal der Täler. Das Panorama dass sich uns bietet ist nicht in Worte zu fassen. Daher lasse ich lieber die Bilder sprechen:

Auch die Wettertrolle möchten uns begeistern und so hört es auf zu regnen und der Nebel zieht von dannen. Es ist nun so wie wir es uns erträumt haben. Nach einigen hundert Fotos und Dauerstaunen machen wir uns auf den Rückweg und treffen so um 17 Uhr wieder an unserem Zeltplatz ein. Der Rückweg ging fix, klar mit dem winzigen Gepäck (bzw. ich hatte gar nichts zu tragen was meinem Rücken sehr gut tat )und den Weg kannten wir ja nun auch schon…. Schnell noch Futtern, und dann ab in den Schlafsack.

4. Etappe Abzweig Skierfe - Aktse - Zelten an der ersten Wassermöglichkeit nach der Laitaurewindhütte / 5 Kilometer

Heute ist unser Rasttag. Passt zum Wetter. Es regnet schon die ganze Nacht. Wir packen die Rucksäcke in der Apsis notdürftig zusammen - den einen Kilometer bis Aktse wird es schon gehen. Als es dann endlich aufhört zu regnen trocknen wir das Zelt, einpacken und absteigen. Der Weg hat genau das gehalten, was man auf der Karte erkennen konnte. Es ging steil bergab über ziemlich glitschige Steine. Aber es war ok wenn ich es mit Vakkotavare oder Teusajaure vergleiche.

Unten angekommen gehen wir erstmal shoppen. Neues Futter muss her und Cola, mal was anderes als Wasser trinken. Das Wetter ist mittlerweile richtig schön warm und sonnig und so melden wir uns bei dem Sami der den Bootservice über den Laitaure betreibt zur Überfahrt am späten Nachmittag an. Bis dahin bleibt noch Zeit lecker Kaiserschmarrn vom Globi zu essen, Wäsche zu waschen, Rucksäcke ordentlich packen und die Outdoordursche in Aktse zu nutzen. Das Wasser ist zwar eiskalt, aber sich mit einem Duschkopf abzubrausen mitten in der Wildnis hat was - und durch die Sonne geht es auch. Manche haben sich allerdings etwas zimperlich angestellt, wie man den Rufen die über die Wiese hallten entnehmen konnten. Um 18 Uhr setzen wir dann über.

Da uns die Zeltmöglichkeiten an der Laitaurewindschutzhütte nicht zusagen, wandern wir noch etwa 4 Kilometer weiter bis wir einen geeigneten Platz für die Nacht finden.

Soviel zum Thema Rasttag, aber letztlich war es nur 1 Stunde, da der Weg so was von einfach und ausgetreten war… Das Wetter hat leider nicht so ganz mitgespielt, wir hatten immer ein kritisches Auge am Himmel da es ziemlich trüb bis schwarz wurde und dann regnete es aus allen Eimern. Wir haben das Zelt in Windeseile aufgestellt, mein Mann hat noch einen kleinen Abfluss gezogen (während ich schon im trockenen Zelt saß), sonst wären wir am nächsten Morgen vermutlich unter Wasser gestanden und dann die Sachen alle im Vorzelt verstaut und dann ab in den warmen , trockenen Schlafsack. Leider waren wir nicht so sorgfältig beim Verstauen der Sachen in der Apsis so dass am nächsten Morgen ziemlich viel ziemlich nass war.

5.Etappe besagter Zeltplatz - Rittak - Parte / 20 Kilometer

Dies war die absolute Horroretappe ´der ganzen Tour. Erst das oben beschriebene Missgeschick was unsere Laune natürlich nicht steigerte und auch ganz bestimmt nicht zu einem Streit führte da meine Ausrüstung mehr in Mitleidenschaft gezogen war…. Highlight war, das die Rückenseite des Rucksacks pitschnass war. Traumhaft die Aussicht, dass so zu Tragen. Na ja. Und nicht nur, dass es die ganze Nacht und den Vormittag geregnet hat, nein es ging auch leider kein Wind. Wie also Zelt und Ausrüstung trocknen? Der Blick zum Himmel verhieß auch nichts gutes, es war nun zwar zumindest von oben trocken aber es sah verdammt danach aus, dass es nicht lange so bleibt. Also Zelt mit dem Handtuch abtrocknen (keine Ahnung wie oft mein Mann das Handtuch ausgewrungen hat, jedenfalls hat er das Zelt trocken bekommen), Sachen schnell zusammenpacken und mit leerem Bauch in einem Gewaltmarsch zur Rittakhütte. Der Plan war dort möglichst ohne Regenschauer anzukommen, da die Regenhosen und Jacken von innen und außen pitschnass waren und wir sonst ungeschützt der Witterung ausgesetzt gewesen wären und dann dort den Ofen anzuheizen und die Ausrüstung zu trocknen. Gesagt getan und so ging es um 13 Uhr im Sauseschritt bergan.

Unterwegs wurde das Wetter dann auch besser, und so konnten wir dann den Ausblick ins Rittaktal doch noch genießen. Rittak haben wir dann um 14.50 Uhr erreicht - glücklicherweise hatten wir die Rasthütte für uns, sodass wir neben einem leckeren Mittagessen (Canneloni in Schinkensahnesauce) auch unsere Sachen trocknen konnten.

Um 17 Uhr sind wir dann bei bestem Wetter weiter nach Parte. ,Doch dieser Abschnitt hat sich gezogen. Ein Geröllfeld, noch ein Geröllfeld. Steilabstieg über dubiose Gesteine und dann die Mückenhölle….

Jedes Foto hat mich mindestens einen Stich gekostet. Im Zelt habe ich diese gezählt, die Hände waren total verstochen und verquollen und im Gesicht habe ich bei 35 aufgehört zu zählen. Schuld war der Tipp von einem Bekannten, der meinte Nelkenöl hilft gegen die Plagegeister. Ging die ersten Tage bei 2 bis 3 Moskitos auch aber nicht bei der Waldetappe durch die Hölle. Mittlerweile haben uns die Fußsohlen von den Geröllfeldern auch wehgetan und das Knie von meinem Mann ist in Streik getreten. Das lag bestimmt nicht daran, dass der Rucksack von meinem etwas zu schwer gepackt war…. Was für ein Tag. Irgendwie habe ich ihn dann noch bis nach Parte mitgeschleppt und da sind wir dann um 22 Uhr ca. eingetroffen. Zur Belohnung für die Strapazen gab es erstmal einen Riesentopf Schokoladenpudding, dann Zeltaufbau und schlafen. Denkste, ich konnte lange nicht einschlafen, da meine Fußsohlen mir noch mal genau erzählen wollten, über wie viele spitze Steine ich sie heute gejagt habe. Und so pochten und klopften sie munter.

6. Etappe Parte - Kvikkjokk / 18 Kilometer

Zu dieser Etappe gibt es nicht viel zu sagen, ist halt eine Zubringeretappe zur Zivilisation. Um 9 Uhr wachen wir bei tollem Sommer-Sonnenwetter auf frühstücken, packen unseren Kram und marschieren nach Kvikkjokk. Die Etappe hat eigentlich nichts schönes zu bieten, meine Füße tuen noch weh und mein Mann hat ein lahmes Knie. Unterwegs haben wir einen Watstock gefunden - wir haben ihn Smoofie getauft - mit ihm geht es dann auch mit dem Knie etwas leichter. Irgendwann merke ich auch, dass wir heute schon so 11 Kilometer gelaufen sind und die Kilometer der letzten Tage machen sich auch bemerkbar. Dazu kommen die juckenden Stiche und die fehlende Aussicht. Ich sage zu meinem Mann, ich würde gerne die letzten Kilometer hinter dir her trotten aber daraus wird leider nichts. Er sagt, wenn ich vorschmecke brauchen wir noch länger für die paar Kilometer. Das Knie ist wohl ziemlich im Eimer. Na ja wir sagen uns, es gibt in Kvikkjokk ein Doppelzimmer, eine warme Dusche und kühles Bier - da geht noch was.

Und so treffen wir um 17.20 erschöpft aber als Kungsleden-Bezwinger in dem alten Bergbauernhof ein.

Ich steuere direkt eine Bank an strecke die Beine aus und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen während mein Mann uns für drei Nächte in der Fjällstation eincheckt

Fortsetzung folgt...unsere Tour ging nach einem Besuch des Sami-Museums in Jokkmok weiter auf dem Padjelantaleden nach Staloluokta.

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Sternenstaub
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Re: Kungsleden - Padjelantleden Salto-Kvikkjokk-Stallo

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Di 31. Jan 2012, 21:50

das liest sich auf jeden Fall schonmal gut. Ich freue mich auf mehr! Gibt es auch noch Fotos?
um eine Provokation als solche zu erkennen bedarf es auch eines gewissen Scharfblicks.(Sternenstaub)

trollie

Re: Kungsleden - Padjelantleden Salto-Kvikkjokk-Stallo

Ungelesener Beitrag von trollie » Di 31. Jan 2012, 21:59

Sternenstaub hat geschrieben:das liest sich auf jeden Fall schonmal gut. Ich freue mich auf mehr! Gibt es auch noch Fotos?
Hi Sternenstaub,
danke für das Feedback. Es gibt jede Menge Fotos.... muss ich aber noch hochladen. Im Moment sind Sie in dem Forum zu sehen wo die meisten von uns auch aktiv sind / waren. Werden aber demnächst hier noch eingestellt.
LG, Trollie

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Peter
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Re: Kungsleden - Padjelantleden Salto-Kvikkjokk-Stallo

Ungelesener Beitrag von Peter » Di 31. Jan 2012, 22:04

Wenn Du Bilder hast kannst Du die gerne zuschicken ich bau die dann ein ;-)

LG

Peter

trollie

Re: Kungsleden - Padjelantleden Salto-Kvikkjokk-Stallo

Ungelesener Beitrag von trollie » Di 31. Jan 2012, 22:09

hi peter,
ja super, so machen wir es. email kommt bis ende der woche.... LG, trollie

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Sternenstaub
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Re: Kungsleden - Padjelantleden Salto-Kvikkjokk-Stallo

Ungelesener Beitrag von Sternenstaub » Di 31. Jan 2012, 22:18

da freu ich mich schon.
um eine Provokation als solche zu erkennen bedarf es auch eines gewissen Scharfblicks.(Sternenstaub)

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